Neue Informationen zum Thema Abwasser gab es diesmal in der 'Guten Stube' des Herrenhause zu erfahren....

Zur Abwasserversammlung am 19. September 2008 in der „Guten Stube“ des Bürgerhauses Putzkau von 19 – ca. 21 Uhr
 
Herr Heidig begrüßt die Anwesenden.
 
Ausführung zum Thema Abwasser:
 
Richtlinie des Sächsischen Ministeriums begünstigt individuelle Lösungen bei den Investitionen. Unter Beachtung der Betriebskosten über 15 – 20 Jahr stellen aber nach wie vor Gruppenlösungen eine bessere Alternative dar. Auch die Betriebssicherheit ist bei kleinen Anlagen, an denen dann ggf. nur 1 – 2 Personen angeschlossen sind, eher kritisch einzuschätzen. Es kommt nun aber darauf an, dass sich die Bürger mit ihren Nachbar gemeinsam finden. Leider scheitert dies allzu oft.
Es gibt eine Vielzahl von Systemen und jeder sollte für sich das beste heraussuchen. Bei den bisher zugelassenen Anlagen funktioniert es.
 
            Ausführung des Bürgermeisters  Herrn Schmidt:
 
Wo stehen wir? Was wollen wir machen?
 
Antrag ist an die Gemeinde zustellen. Zuständig sind Frau Mütze und Frau Stiller.
 
  • Direkteinleiter haben die wenigsten Probleme, weil das Grundstück direkt am Wasser liegt.
  • Kanalanschluss durch privaten Kanal bis zum Wasser
  • Nutzung des kommunalen Kanalnetzes (gebührenpflichtig)
  • große, i.d.R. bisher kommunale Gemeinschaftsanlagen bleiben bei Kommune
 
Gemeindemitarbeiter können vor Ort beraten.
 
Es folgt eine Darstellung mit Hilfe des Polylux-Gerätes von Tabellen und Aufstellungen zur Einwohnerentwicklung zur Gebäudezahl im Ort.
Die zu Beginn der Maßnahme ausgegebenen Planungsanträge sind nach Rückgabe ausgewertet worden.
Auf lange Sicht sind Gruppenlösungen zu forcieren.
Anträge zur Anmeldung für Förderung von private Kleinkläranlagen gibt es im Internet oder im PBV.
In jedem Fall sind Einleitgenehmigungen beizubringen, die Anträge dazu liegen bei der Gemeinde.
Sämtliche Anträge sind in jedem Fall im Gemeindeamt abzugeben.
 
Erst wenn die Anlage abgenommen und in Betrieb ist (Nutzervertrag), fließen die Fördermittel. Der Staat muss nicht fördern – das Land Sachsen tut es!
Ab 2012 ist jedes Gebäude abwasserpflichtig. Wer nicht bauen will, wird gezwungen; der Termin 2015 steht.
 
            Herr Heidig:
            Bei mehreren Anschlussteilnehmern ist ein Vertrag unerlässlich.
Hinzuziehung eines Anwaltes ist nicht zwingend erforderlich, es gibt auch dort keine Garantien.
            Die Teilnehmer können diesen Vertrag frei formulieren, nach dem sich alle richten.
            Auch ein Bauantrag muss nicht sein.
 
 
 
Fragen:
-         Was macht der PBV?, Was macht die Gemeinde?
 
Hinweis – warum keine Plattform im Internet? – Info für alle mit ständiger weiterer Aktualisierung
 
Antwort Hr. Heidig:           Ist in Arbeit unter www.putzkau.de
 
 
-         Welche Bemessungsgrundlage für Abwasserabgabe?
 
Antwort Hr. Schmidt:
 
                                               Klärgruben sind bis 2008 bei ordnungsgemäßer
Schlammentsorgung nicht abwasserabgabepflichtig
                                        
Ab 2009 besteht bei einer Direkteinleitung für nicht biologische Kläranlage eine grundsätzliche Abwasserabgabepflicht (17,90 €/Pers.).
                                        
Für Indirekteinleitungen wird in Abhängigkeit der Schmutzfracht eine Abwasserabgabe erhoben.
 
Die Gemeinde ist gegenüber der Landesdirektion Dresden abgabepflichtig und wälzt diese Abgabe auf die betroffenen Grundstückeigentümer ab.

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